Was Winzer und Winzerinnen zum Jahrgang 2021 meinen....

Weinlese © Birgit Machtinger

Patrik Bayer | In Signo Lionis | Neckenmarkt

In Neckenmarkt haben Frost und Hagel die Erntemengen erheblich reduziert. Der ansonsten günstige Witterungsverlauf führte zu hoher physiologischer Reife, aber auf Grund eines kühlen und feuchten Augusts zu keiner Überreife der Trauben.

Das Ergebnis sind Jungweine mit brillanter Frucht, viel Substanz ohne überfordender Opulenz und bei Rotweinen mit einer zupackenden aber reifen Tanninstruktur. 

 

Alexander Egermann | Weingut Egermann | Illmitz

Geringere Erträge, aber große Weine! Ein moderater Witterungsverlauf während der Vegetation und Reifephase ohne anhaltende Hitzeperioden, brachte uns eine etwas spätere Lese. Durch die kühleren Herbstnächte erreichten sowohl Weiß- und Rotweine eine sehr schöne Eleganz und Fruchtigkeit. Für Süßweine entwickelte sich im November eine wunderschöne Botrytis, welche uns großartige Süßweine bescherte. Ein Jahrgang auf den wir uns auf jeden Fall freuen dürfen.

 

Frank Schindler | Weingut Esterhazy | Trausdorf

2021 ist für Leithaberg DAC ganz klar ein Ausnahmejahrgang - weder einfach - noch homogen - dafür grandios. 

Der kühle Witterungsverlauf 2021 hat uns am Leithagebirge die seltene Kombination aus perfekter Reife und hohen Säurewerten beschert. Chardonnay, Pinot Blanc und Grüner Veltliner binden selbst neues Holz extrem gut ein und zeigen viel Spannung, Saftigkeit sowie ein großes Entwicklungspotential. Bei den Rotweinen haben wir eher spät gelesen und sind mit sehr ausgewogenen, dichtgewebten Weinen belohnt worden. Für den ersten Einsatz unserer eigenen Leithaberg-Fässer hätte es keinen besseren Jahrgang geben können.

 

Bernhard Fiedler |Weingut Fiedler-Grenzhof | Mörbisch am See

Das Weinjahr 2021 war so spannend und abwechslungsreich, dass wir wohl viele Wetten auf sein Ergebnis verloren hätten. Zuerst ließ ein kaltes Frühjahr an eine späte Ernte denken, dann holten die Reben im heißen und trockenen Juni ihren Rückstand auf und alles schien auf ein frühreifes Hitzejahr hinauszulaufen. Es folgte allerdings ein eher kühler August, der wiederum rechtzeitig für die Endreife der Trauben von einem perfekten Spätsommer abgelöst wurde.

Am Ende bescherte uns dieser Wechsel von kühlen und heißen Phasen außergewöhlich lebendige Weißweine mit schönen Fruchtaromen, sehr reife Rotweine mit großem Potential und nach geduldigem Warten auch eine gut balancierte Auslese von überreifen Trauben mit etwas Botrytis.

 

Horst Gager | Weingut Gager | Deutschkreutz

Durch den verspäteten Austrieb und Spätfrost Ende April in tieferen Lagen verzeichneten wir Schäden je nach Lage  30%-70%.  Durch die verspätete Blüte wussten wir, dass es keine Frühe Ernte geben wird. Es folgt ein warmer Sommer mit kühlen Nächten - Ende Juli Hagel (leider in Toplagen des alten Weingebirges) Schäden je nach Lage 30% bis 70%. Es blieb im Jahr 2021 fast keine Lage unbeschadet. Die Lagen, die nicht vom Frost betroffen waren, bekamen dann im Sommer leider einen Hagelschaden. Die Beeren waren durch den verzögerten Austrieb und späteren Blüte noch grün und somit brachte der Hagel zwar einen Mengenverlust, aber Gott sei Dank nur einen geringen Qualitätsverlust. 

Die Reife im August ging dann flott dahin, da wir keine große Hitze hatten und somit die Photosynthese gut arbeiten konnte. Auch die Niederschläge waren eigentlich ok und kamen noch zum richtigen Zeitpunkt. Mit der Ernte haben wir am 26. Sept. begonnen und nach 3 Wochen am 14. Okt.  beendet.

Qualität: Der Jahrgang 2021 ist tiefdunkel, durch den hohen Zuckergehalt – kräftiger Alkohol, stoffiges Tanningerüst und gute Struktur durch die relativ hohe Säure.

Ich denke, die Säure ist dem Hagel geschuldet, da nach dem Hagelschaden der Rebstock seinen Eigenschutz einnimmt und dadurch in der Entwicklung zögerlich ist.

Alles in allem ist der Jahrgang 2021 kein Jahrhundertjahrgang, aber er kann sich sicher mit Jahrgang 2013, 2016 und 2018 gut matchen.

 

Christoph Gratl | Weingut Gratl | Weichselbaum

Sowohl bei Rotweinen als auch bei Weißweinen ist der Jahrgang durch niedrige Hektarerträge aber hervorragende Traubenqualität gekennzeichnet! Durch den etwas früheren Lesetermin konnten wir zu hohe Alkoholgradationen vermeiden! Die komplett gesunden Trauben brachten intensive Fruchtaromen und einen exzellenten Jahrgang, der nach mehreren Monaten auf der Feinhefe nun gefüllt und viel Spaß machen wird!

Bei uns ist üblich bei einzelnen Rotweinsorten die Erntemenge auf nur 3.000 kg/ha zu reduzieren. Dadurch entstehen Weine mit viel Charakter! Die 202er zeigen das besonders deutlich und waren durch diese konsequente Ausdünnung völlig unproblematisch im Weingarten! Weniger ist mehr - das spiegelt sich gerade beim 2021 Jahrgang wider! Ein herausragender Jahrgang, der noch viele Jahre Freude machen wird!

 

Markus Hammer | Weingut Hammer | Rust

Wie man am Thema “Wasserstand des Neusiedlersees” in den Zeitungen nachlesen konnte gestaltete sich 2021 wieder einmal äußerst niederschlagsarm. Da die Ruster Weingärten zur Gänze ohne Bewässerung bewirtschaftet werden, war unser Können und die Erfahrungen, die wir die letzten Jahre sammeln konnten, gefragt. Dank kluger Bewirtschaftungsentscheidungen und den richtigen Kniffen bei der Arbeit im Weingarten konnten wir hervorragende Trauben ernten. Ein großer Jahrgang - mit kleiner Menge aber besonderem Reifepotential.

 

Leo Hillinger | Weingut Hillinger | Jois

Die kühle Witterung von April bis Mai und die lange Trockenperiode im Sommer in unserer Region haben die Entwicklung der Trauben für den Jahrgang 2021 stark geprägt. Die für die letzten Jahre etwas spätere Vollreife des Lesematerials, begünstigte vor allem bei den Weißweinen eine ausgewogene Zucker-Säure Harmonie und brachte frische, fruchtige Weine hervor. Auch bei den Rotweinen konnten wir sehr gute Qualitäten mit reifen Tanninen und aromatischer Tiefe ernten.

 

Julia Klampfer | Biohof Klampfer | Kleinhöflein-Eisenstadt

Dieses Weinjahr war voller Spannung! Der Sommer begann mit schönem Wetter, jedoch wurden wir im August statt mit 30°C plus, mit Regen beglückt. Zunächst breitete sich Unsicherheit aus, wann und vor allem wie die Trauben reifen, denn zu dem Zeitpunkt waren die Trauben noch viel zu unreif für die hochqualitativen von hochqualitativen Weinen. Zum Glück hatten wir dann den schönsten und sonnenreichsten Herbst seit Langem. Dies hatte zur Folge, dass wir vollreife, hochqualitative Trauben ernten konnten. Mit einem unglaublich tollen Säure-Zucker Verhältnis. Weshalb unsere Weine in diesem Jahr viel Komplexität und Raffinesse aufweisen und auch die Menge auf Grund der ausgiebigen Regenfälle im Spätsommer absolut zufriedenstellend war. 

Vor allem der Blaufränkisch zeigt in diesem Jahr vor allem durch das spannende Zucker-/SäureSpiel viel Charme und entfaltet seine volle Würze und Eleganz!

 

Andi Kollwentz | Weingut Kollwentz | Großhöflein

Langer Altweibersommer – Hohe Reife! Das Frühjahr 2021 war feucht und bis in den Mai hinein lagen die Temperaturen unter dem Durchschnitt. Die Blüte setzte erst mit Beginn der zweiten Juniwoche ein und gleichzeitig wurde es immer wärmer. Teilweise stiegen die Temperaturen so hoch, dass es bei Blaufränkisch und Chardonnay zur Verrieselung der Beeren kam – einzelne Beeren wurden nicht befruchtet – was letztendlich zu einem geringeren Ertrag führte. Von Ende Juni bis Ende Juli wurde es dann so richtig heiß und es blieb auch lange trocken. Der ersehnte Regen kam mit Anfang August und in der Folge regnete es immer wieder (über 200 l/m² im August). Da die Böden bereits ausgetrocknet waren, nahmen diese gierig das Wasser auf. Leider traf unsere Weingärten östlich von Großhöflein auch ein Hagelschauer – Tatschler, Setz, Katterstein und Spiegeln wurden leicht bis mittelstark beschädigt. Die angeschlagenen Beeren trockneten durch die Sonnenbestrahlung rasch ein und konnten von Hand ausgezupft werden. Mit Anfang September setzte der Altweibersommer ein und hielt auch über den gesamten Oktober hindurch an. Die Trauben waren dadurch bis zum Ende der Lese außergewöhnlich gesund und voll konzentrierter Inhaltsstoffe. Sehr hohe Reife und ein gutes Säuregerüst bei allen unseren Rebsorten bescherten uns einen Top-Jahrgang in Weiß und Rot.

 

Gerhard Kracher, Weinlaubenhof Kracher, Illmitz

Durch den Spätfrost bedingt ist der Jahrgang mengenmäßig geringer ausgefallen. Die Niederschlagsverteilung über das Jahr war in Ordnung. Der späte Austrieb, die natürliche Mengenreduktion und die späte Lese haben einen großen Jahrgang reifen lassen. Die Weißweine weisen eine gute Säurestruktur auf und haben ein intensives Bouquet. Auch die Rotweine sind sehr gehaltvoll und farbintensiv. Späte Prädikatsweinlese (lagenbedingt gab es unterschiedlichen Botrytisbefall) und bei manchen Sorten sehr viele eingeschrumpfte Beeren (z.B. Rosenmuskateller) lassen auf großartige Süßweine hoffen. Wobei, wie schon erwähnt, die Mengen weit geringer sind als in den letzten Jahren.

Für den Eiswein hatten wir leider nicht die benötigte Temperatur.

 

Reinhold Krutzler | Weingut Krutzler | Deutsch Schützen

Das Frühjahr verlief wie in einem normalen Jahr. Der Sommer - und speziell der Herbst waren überdurchschnittlich geprägt von warmen und trockenen Wetter. 

Die Rotweine in der Region Eisenberg erbrachten vollreife Trauben mit einer wunderschönen Frucht, gehaltvollen Körper, super feinen Säure und ausgeprägte reife Tannine. Ein Jahrgang welcher uns noch große Freude bereiten wird! Ein Jahrgang zum Lagern. 

 

Stefan Landauer| Weingut Landauer |Rust

2021 – Ein qualitativ großes Weinjahr! Die Weißweine begeistern durch die guten Säurewerte mit ihrer Aromatik, Frucht und Frische. Die Rotweine mit viel Körper und Kraft. Bei den Süßweinen haben wir ein breites Spektrum an Spätlesen, Ruster Ausbruch und einen Eiswein ernten können. Wir sind rundum zufrieden mit dem Jahrgang!

 

Hans Moser| Weingut Hans Moser | St. Georgen

Der Jahrgang 2021 war seit Jahren wieder einer mit späterem Lesezeitpunkt. Vom 27. September bis Ende Oktober haben wir alle Weiß- und Rotweine mit sehr gutem Zucker-/Säureverhältnis gelesen. Als Wermutstropfen hat sich eine sehr geringe Saftausbeute und ein unterdurchschnittlicher Ertrag im Jahr 2021 eingestellt. Wichtig ist jedoch: Die Qualität vom Jahrgang 2021 ist erste Klasse!

 

Bernd Nittnaus | Weinbau Bernd Nittnaus | Gols

Weißwein: Der Erntejahrgang 2021 besticht durch seine Frucht und Finesse, dafür war die spätere Erntezeit verantwortlich. Rotwein: 2021 vereint Fülle und Finesse in unseren Rotweinen, vor allem der Zweigelt schmeckt uns heuer ausgezeichnet.

 

Markus Kurz | Domaine Pöttelsdorf | Pöttelsdorf

Feuchter Winter - niederschlagsreicher Feber - im Frühling starke Trockenheit – Spätfrost Ende April - feuchter und regnerischer Spätsommer - herrlicher Altweiber Sommer von 25°C den ganzen September (Reifezunahmen bis zu 2° KMW in einer Woche ein WAHNSINN und sehr selten) und Oktober. Geringe Niederschlagsmengen im November und Dezember. Gute Holzreife nach der Ernte.

Geringere Menge bei Weiß und Rotwein. Säurewerte waren galaktisch. Die Weiß- und Roséweine bildeten eine Wahnsinns Frucht während der Gärung aus, einfach genial.

Die Rotweine haben ein Potential gebildet das man nur alle 5-10 Jahre vorfindet, Frucht Struktur und Wahnsinns Abgang. Ich freu mich schon wenn diese Weine in die Flasche gefüllt werden.

 

Christian Prickler | Weingut Prickler | Lutzmannsburg

Nach Trockenheit, viel Regen, Kälte und Hagel kam endlich die Sonne! Durchmischt zeigte sich das Jahr 2021 und durch die langanhaltende Kälte im Frühling etwa 3 Wochen entwicklungsverzögert. Daher startete auch die Ernte etwas später als in den Vorjahren. Durch die abwechslungsreiche Wetterlage konnten die Trauben, bedingt durch den wunderschönen Spätsommer/Frühherbst besonders lange reifen und erfreuen uns nun mild und fruchtig mit hoher Qualität und Extraktsüße. 

Trotz der schwierigen Wetterbedingungen konnte eine hervorragende Qualität geerntet werden, die Weinfreunde noch viele Jahre genießen können.

 

Susanne Riepl | Weingut Riepl |Gols

Kurz gefasst: 2021 war für uns alle eine Herausforderung, aber aus rein weinbaulicher Sicht ein wirklich sehr gutes Jahr!

Das kühle und niederschlagsreiche Frühjahr bescherte uns einen späteren Austrieb, das Risiko für Schäden durch Spätfrost war dadurch eigentlich nicht vorhanden. Im Sommer holte die Vegetation wieder auf und machte den späteren Austrieb wieder wett. Durch die anhaltende Trockenheit im Sommer war es notwendig den Ertrag stark zu reduzieren, um die Qualität unserer Trauben zu behalten. Zur Ernte wurden wir mit moderaten Temperaturen und beständigem Wetter beschenkt. 

Alles in allem können wir in der Hinsicht mit 2021 vollstens zufrieden sein!

Die klassischen Weißweine präsentieren sich klar fruchtig und haben eine wunderbar eingebundene und erfrischende Säurestruktur. Unsere gehaltvolleren Weißweinsorten, wie Weißburgunder und Chardonnay, konnten gesund und hochgradig geerntet werden. Diese Weine bekommen jetzt noch Zeit auf der Feinhefe und im Fass, um ihr ganzes Potenzial auszuschöpfen. Sie sind ebenfalls sehr fruchtbetont und bereiten jetzt schon großes Trinkvergnügen.

Im Rotweinbereich konnten wir uns auch über eine hohe Gradation freuen. Die Weine sind bereits sehr harmonisch und gut zu trinken. Auch die Rotweine sind von einer sortentypischen Fruchtigkeit geprägt. Ich denke sie werden auch eine gute Lagerfähigkeit haben. Um das Weinjahr 2021 in einem Wort zu beschreiben: fruchtbetont!

 

Harald Tremmel | Weinbau Tremmel | Rust 

Immer wichtiger wird für uns die Balance des Wachstums in unseren Reben. 

Bodenmanagement und Ertrag sind wichtige Bausteine bei uns auf der Westseite des Neusiedlersees für ein langes Leben der Reben (Aufbau eines Reservestoffspeichers) und Top-Weinqualitäten, wo keine Bewässerung möglich ist. Wir sind äußerst zufrieden mit den Weinen der "Ruster Trilogie" im Jahr 2021- sprich Weiss, Rot und Süß. Wie in den letzten Jahren kam die Edelfäule spät, sodass die Hochprädikate wie der Ruster Ausbruch erst kurze vor den Weihnachtsfeiertagen geerntet werden konnte.

 

Günter Triebaumer | Weingut G+R Triebaumer | Rust

Der Jahrgang 2021 wird als rundum genialer Qualitätsjahrgang, bei kleiner Menge in die Annalen eingehen. (Die Mengen variieren nach Herkunft) Was macht diese ernte so besonders? Bei trockenen Weißweinen fällt auf, dass bei hoher und höchster Traubenreife eine enorme Pikanz in den Wein gebracht werden konnte - vergleichbar mit 1999 beispielsweise. Die Rotweine strotzen vor Farbe und Frucht, ohne jegliche Überreife. Um Botrytis mussten wir in Rust wieder kämpfen, aber die Ergebnisse lohnen jede Anstrengung und die Weine wurden klar fuchtig und finessenreich bei guter Konzentration.

 

Christoph Salzl | Weingut Salzl | Illmitz

Kurz zusammengefasst gilt für Weiß-, Rot- und Süßwein: warmer Jahrgang, kühle Nächte, frische Säure, tolle Frucht, limitierte Menge, hervorragende Qualität!

 

Pia Strehn | Weingut Strehn | Deutschkreutz

Für uns war der 2021er der Forrest Gump unter den Weinjahren … ein echter Langstreckenläufer ????. Es war sehr lange kühl und regnerisch, bis Ende September dann alles in Form gekommen ist. Nun sind die ersten Weine dieses großartigen Jahrgangs in der Flasche ???? und zeichnen sich durch eine ausgeprägte Frucht, schöne Dichte und eine frische Säurestruktur aus. Perfekt für eine lange Lagerung!

 

Josef Umathum| Weingut Umathum | Frauenkirchen

2021, welch ein außergewöhnlicher Weinjahrgang! Klarheit mit feiner Frucht und festem Kern liegt in jedem Wein dieses Jahrganges. Eine geniale Verbindung von Frische, Kraft und Eleganz. Selten zuvor konnten wir so einen tollen Jahrgang einbringen. 

 

Thom Wachter | Wein Thom Wachter | Burg

Ein erfrischender Jahrgang mit knackiger Säure und sehr viel Frucht – ergibt einen würzigen, lebendigen Wein mit viel Reifepotential. Aufgrund der sonnigen Tage und sehr kühlen Nächte in der Endphase der traubenreife Ende August und September haben wir Weine mit viel Finesse und Würze keltern können, welche perfekt die Herkunft des Eisenbergs mit eisen und Mineralität widerspiegeln…

 

 Thomas Gratzer | Weingut Zantho | Andau

Der Jahrgang 2021 geht als einer der qualitativ größten Jahrgänge in unser Kellerbuch ein. Ein sonnenreicher Sommer ohne Hitzeextreme verbunden mit einem goldenen Herbst brachte vollreifes und kerngesundes Traubenmaterial, wie es nur wenige Jahrgänge hervorbringen. Wir freuen uns über feinwürzige Rotweine mit festem Kern und perfekt integrierter Säure, die sicher über ein überdurchschnittliches Lagerpotential verfügen und erfrischende Weißweine mit ausgeprägter Frucht bei moderatem Alkoholgehalt. Der Jahrgang wurde von einer herausragenden Beerenauslese gekrönt.

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