Großer Auftritt der burgenländischen Herkunftsweine in Wien

Foto: Nicole Heiling

Foto: Martina Lex - v.l.n.r.: Wolfgang Ban - Sternekoch in New York, Christian Zechmeister - GF Wein Burgenland, Verena Dunst - Agrarlandesrätin, Anna I - burgenländische Weinkönigin, Andreas Liegenfeld - bgld. Weinbaupräsident, Matthias Siess - Obmann Wein Burgenland

v.l.n.r.: Christian Zechmeister - GF Wein Burgenland, Anna I - bgld. Weinkönigin, Alexander Petschnig - Landesrat

Die burgenländische DAC-Familie zu Gast in Wien

Präsentation der burgenländischen Herkunftsweine im MAK Wien

Am 13. Oktober 2016 war es endlich wieder soweit – über 90 Winzer aus dem gesamten Burgenland präsentierten die typischsten und edelsten Tropfen aus deren Keller gemeinsam in Wien. Neben den Winzern aus allen vier burgenländischen DAC-Gebieten präsentierten sich auch die Rosalia Winzer bei der großen Herkunftsweinpräsentation in Wien. Über 1.400 Besucher ließen sich diese Gelegenheit nicht entgehen und folgten der Einladung ins MAK. Die Winzer boten dabei insgesamt mehr als 400 Weine zur Degustation an, wobei die „spezifischen Herkunftsweine“ – Neusiedlersee DAC, Leithaberg DAC, Mittelburgenland DAC und Eisenberg DAC - sowie der Blaufränkische aus der Rosalia ganz klar im Fokus der Besucher standen. 

Gemeinsam sind wir stark oder besser ausgedrückt noch stärker – das beweisen die burgenländischen Winzer seit Jahren. Das hat auch dazu geführt, dass durch gemeinsame Präsentationen und Verkostungen das Zusammengehörigkeitsgefühl deutlich gesteigert und auch die Qualität der Weine nochmals verbessert wurde. Am 13. Oktober 2016 konnten sich die Weinliebhaber wieder von diesem gemeinsamen Auftreten überzeugen. Mehr als 90 Winzer aus allen Teilen des Burgenlandes präsentierten deren DAC-Weine sowie jeweils zwei weitere Qualitätsweine aus dem Sortiment.  Bei den Winzern aus der Großlage Rosalia, deren Weingärten in keiner DAC-Appellation liegen, standen die typischen Blaufränkischen im Mittelpunkt.

„Die burgenländische Weinwirtschaft ist geprägt von einer Vielzahl an Stilen und den unterschiedlichsten Charakteren. Was die heimischen Winzer & Winzerinnen jedoch vereint ist das hohe Streben nach Qualität! Ein gemeinsamer Auftritt wie jener am 13. Oktober im MAK Wien stellt dies immer wieder eindrucksvoll unter Beweis. Besonders erwähnenswert ist auch der hohe Besucherandrang bei der Präsentation der spezifischen Herkunftsweine des Burgenlandes. Dies zeigt wieder einmal wie sehr unsere Weine von den Weinliebhabern geschätzt werden,“ so Verena Dunst, Agrarlandesrätin des Burgenlandes. 

„Der persönliche Kontakt zum Konsumenten ist meiner Meinung nach ein nicht zu unterschätzender Faktor beim Weineinkauf. Bei der großen Präsentation der burgenländischen Herkunftsweine hatten Fachleute als auch private Weinliebhaber die Möglichkeit mit den Winzern und Winzerinnen direkt ins Gespräch zu kommen und über 400 Weine sowohl von kleinen Familienbetrieben als auch von den bekannten Weingütern zu verkosten, miteinander zu vergleichen und Lieblingsweine auszuwählen“, erklärt Matthias Siess, Obmann der Wein Burgenland.

Herkunftsbezeichnungen im Burgenland

Andreas Liegenfeld, Obmann, Regionales Weinkomitee Burgenland, erwähnt besonders den Trend zur klaren, unverwechselbaren Stilistik: „International zeichnet sich immer mehr ein Trend Richtung Typizität und eigenständiger Charakteristik ab und dieser Trend kommt uns entgegen! Unser Klima und unsere Böden liefern uns charakterreiche Weine, die deren Herkunft widerspiegeln. Ich bin absolut der Meinung, dass wir mit herkunftstypischen Weinen national und international punkten können!“ 

Das Burgenland hat in den vergangenen Jahren konsequent den eingeschlagenen Weg in Bezug auf die Herkunftsbezeichnungen weiterverfolgt. Mittlerweile ist das Weinhaus Burgenland fertig und die notwendigen gesetzlichen Änderungen sind beschlossen. Auch für den Konsumenten ist dies klar darstellbar: alle Qualitätsweine aus dem Burgenland tragen die Herkunftsbezeichnung „Burgenland“ am Etikett. Dies ist unser wichtigster Begriff. Nur die typischsten Weine aus einem spezifischen Gebiet (sprich DAC-Gebiet) dürfen eine kleinere Gebietsangabe tragen. Diese Weine vermitteln den Konsumenten neben der Information bezüglich der Qualität ein klares Geschmacksprofil. Im Jahr wurden von den heimischen Winzern bereits über 1,8 Mio Flaschen dieser typischen Herkunftsweine in Verkehr gebracht.

„Die Vielfalt an Weinstilen ist mit Sicherheit eine der ganz großen Stärken der Burgenländischen Weinwirtschaft. Klein strukturierte Weinwirtschaften wie die unsere brauchen jedoch ebenso spezifische Appellationen, um mit konkurrenzfähigen Marken nicht nur auf sich aufmerksam zu machen, sondern sich auch langfristig zu behaupten. Die Weine aus den spezifischen Appellationen des Burgenlandes geben den Konsumenten ein klares Geschmacksprofil, ohne jedoch die individuelle Handschrift des Winzers zu verleugnen. Davon konnten sich die Besucher der Präsentation überzeugen“, so Christian Zechmeister, Geschäftsführer der Wein Burgenland.

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