Martiniloben 2015

Im Burgenland findet alljährlich um den 11. November, dem Festtag des Landespatrons, dem heiligen Martin, das "Martiniloben" statt. War es früher Brauch, dass die Winzer um den 11. November von Keller zu Keller gingen, um erstmals die jungen Weine zu verkosten, so hat sich dieser alte Winzerbrauch in den letzten Jahren rund um den Neusiedlersee zu einem kulinarischen und touristischen Highlight und einem Fixpunkt im Kalender von Weinliebhabern entwickelt. „Der Wein hat sich zu einem Leitprodukt für die Spezialitäten des Herbstes entwickelt. Alle Weinliebhaber sind rund um das Martiniwochenende herzlich zur Verkostung eingeladen“, so der Präsident des burgenländischen Weinbauverbandes Andreas Liegenfeld.

Heutzutage gehen nicht nur die Winzer von Keller zu Keller, um den Jungwein zu verkosten, sondern sie öffnen die Keller für die weininteressierten Kunden. „Das Martiniloben ist für viele Weinliebhaber die erste Möglichkeit die jungen Weine des neuen Jahrganges und die gereiften Weine aus 2014 und 2013 zu verkosten. Zudem bietet sich die Gelegenheit mit den Winzern persönlich über ihre Weine zu plaudern und zu diskutieren. Für den burgenländischen Tourismus aber auch für die Weinwirtschaft ist das Martiniloben als wichtiger Wirtschaftsfaktor nicht wegzudenken“, so Christian Zechmeister, Geschäftsführer der Wein Burgenland.

Neugier auf den „neuen“ Jahrgang

Für viele Weinliebhaber ist das Martiniloben die erste Möglichkeit die Weine des neuen Jahrganges zu degustieren – neugierig werden daher die Tage der offenen Kellertüre herbeigesehnt. Heuer wird es bei der Verkostung der jungen Weine zahlreiche strahlende Gesichter geben, denn der 2015er dürfte ein ganz großer Jahrgang werden. Mengenmäßig erwartet die heimische Weinwirtschaft einen durchschnittlichen Jahrgang – qualitativ einen Topjahrgang.  Die Trauben waren gesundheitlich in hervorragendem Zustand, zudem wurde auch die physiologische Reife bei allen Rebsorten erreicht.  Schon jetzt präsentieren sich die noch ganz jungen Weißweine mit eleganter Säure, sehr klarer Frucht und wunderbarer Harmonie.   

Martiniloben als bedeutender Wirtschaftsfaktor

Das Burgenland hat sich in den letzten Jahren zu einer Genussregion mit traditionellen Produkten entwickelt. Was im Burgenland wächst und verarbeitet wird, hat höchste Qualität. Zu Martini stehen vor allem Gans-, Wild-, Kürbis- und Kastaniengerichte auf dem Speiseplan der heimischen Gastronomie und sind eine Gaumenfreude für unsere Gäste. Eine genussvolle Zeit im Burgenland – nicht nur für Weinliebhaber

„Die heimische Landwirtschaft sorgt für eine unverwechselbare Natur- und Kulturlandschaft, die in Kombination mit dem Neusiedler See und den Thermen des Mittel- und Südburgenlandes das Burgenland zu einer von den Gästen sehr geschätzten Urlaubsdestination macht. Die jährliche Wertschöpfung des Tourismus und der Weinwirtschaft leisten einen großen Beitrag zum wirtschaftlichen Aufschwung des Burgenlandes. Vor allem das Zusammenspiel von Tourismus und Weinwirtschaft prägt das kulinarische Angebot um Martini und trägt so zu einer Verlängerung der Urlaubssaison und zum wirtschaftlichen Erfolg wesentlich bei“, so  Andreas Liegenfeld.

 

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