Statements Jahrgang 2017

Weingut Landauer, Bruno Landauer - Rust

Der Jahrgang 2017 in wenigen Worten: Perfekte ausgereifte Trauben, herausragende Qualitäten bei Weiß-, Rot- und Süßwein. Wir sind rundum zufrieden.

 

Weingut Nittnaus, Bernd Nittnaus - Gols

Ein trockenes, sonnenverwöhntes 2017 hat sehr reife und gesunde Trauben hervorgebracht. Wir freuen uns über reife, "volle", lagerfähige Rotweine und Weißweine mit Frucht und Finesse und über eine gute Ernte.

 

Weingut Tremmel, Harald Tremmel - Rust

Das Jahr 2017 hatte in der Nacht von 20. auf 21. April schon einen emotionalen Höhepunkt, da in dieser Nacht die Temperaturen wieder knapp unter die 0 ° Grenze gefallen sind. Im heurigen Jahr gab es jedoch keine Frostschäden.

In Rust war der gesamte Witterungsverlauf von wenig Niederschlag geprägt. Die Erntemengen waren bei allen Sorten dementsprechend niedrig.

Es wurde hochreifes und gesundes Traubenmaterial mit guter Säurestruktur geerntet. Unser letzter Erntetag war der 31. Oktober - eine Auslese vom Furmint aus der Riede Vogelsang - würdig zum Gedenken an das 500jährige Jubiläum der Reformation (Anschlag der Thesen von Martin Luther).

 

Weingut Feiler-Artinger, Feiler Kurt - Rust

Alles eitel Wonne (Sonne).

2017 war gekennzeichnet von sehr trockenem und sonnigem Wetter. Absolut gesunde und sehr reife Trauben konnten geerntet werden, wunderschöne, gehaltvolle Weine sind das finale Ergebnis und ein wahres Erlebnis für den Gaumen.

 

Weingut Goldenits, Goldenits Robert - Tadten

Wir WINZER aus Tadten, haben erfolgreich für unsere Reben,

-im Mai mit Räuchern, gegen den Spätfrost gekämpft!!

-im Juli und August mit Grundwasser, durch zwei Trockenperioden gebracht!!

UND DANN, wurden wir im September und Oktober mit einem reifen, an Aromen opulenten und doch an Tanninen feingliedrigen Jahrgang belohnt!

 

Weingut Krutzler, Reinhold Krutzler, Deutsch Schützen

Überdurchschnittliche Qualität welche Weine mit einer super guten Balance und Lagerfähigkeit ergeben werden.

 

Römerhof Kollwentz, Andi Kollwentz - Großhöflein

Der heiße August sorgte für hohe Reife und gesunde, dickschalige Beeren. Der kühle September ließ die Trauben voll ausreifen und sorgte nebenbei für eine frische, fruchtige Säure. Die Lese fand bei günstiger Witterung im September bis Anfang Oktober statt. Gesunde, Vollreife Trauben bescherten uns einen großartigen Jahrgang in Weiß und Rot!

 

Weingut Tesch, Josef Tesch -  Neckenmarkt

Trotz schwierigem Anfang durch den späten Frost und Hagel im Sommer, ist der 2017er ein sehr farbintensiver und fruchtiger Jahrgang.

 

Georg Preisinger, Weingut Preisinger - Gols

"Der Jahrgang 2017 stellte uns vor einige Herausforderungen. Nachdem wir im Frühling den Spätfrost durch intensives Räuchern nur um Haaresbreite abwenden konnten, kämpften wir im Sommer in einigen Lagen mit massiven Hagelschäden.

Der restliche Sommer brachte uns dann aber trotzdem etwas Regen und sehr viel Sonne. Dadurch reiften die Trauben ideal. Die Weinlese war begleitet von einem wunderschönen Herbst und wir konnten gesunde und reife Trauben verarbeiten.

Die Weine spiegeln diese hervorragende Traubenqualität wider und wir haben besonders gute Weiss- und Rotweine im Keller. Ein schöner Jahrgang, den man auf keinen Fall auslassen darf."

 

Weingut Tschank, Georg Tschank - Leithaprodersdorf

Sehr guter Jahrgang!

 

Grenzhof Fiedler, Bernhard Fiedler - Mörbisch

2017 stand oft auf der Kippe. Zweimal haarscharf am Spätfrost vorbei und im Sommer gerade genug Regen, um keine Trockenschäden entstehen zu lassen. Ergiebigere Niederschläge in der zweiten Augusthälfte und ein schöner Spätsommer bescherten uns sehr reife, gesunde Trauben für vielversprechende Weiß- und Rotweine. Den Jahrgang komplett machte dann der Oktober mit einer schönen Auslese.

 

Weingut Kroiss, Andi Kroiss - Illmitz

Der Jahrgang 2017 fing recht spannend an, als im Frühjahr die Temperaturen bis unter null Grad wanderten. Zum Glück kam es zu keinen größeren Ausfällen und ein nahezu perfektes Weinjahr konnte seinen Lauf nehmen. Elegante Weißweine und kräftige Rotweine - alles in allem ein gutes Jahr.

 

Weingut Müllner, Mario Müllner, Neusiedl am See

Sehr reifer Jahrgang, Qualität und Menge sind hervorragend, sehr gehaltvolle Weine.

 

Weingut Pachinger, Daniel Pachinger, St. Georgen

Der Jahrgang 2017 steht für Solidarität und Gemeinsinn innerhalb der Winzerschaft. Durch den drohenden Spätfrost im April rückten Behörden und Winzer enger zusammen und unternahmen alles um ihre Weinernte zu retten. Als Belohnung gab es dann wenig Krankheitsdruck und eine relativ unkomplizierte Vegetationsentwicklung, welche in den Weingärten ideales Traubenmaterial heranwachsen ließ. 2017 - ein (wirklich) großer Weiß- und Rotweinjahrgang!

 

Weingut Stubits, Rainer Stubits, Harmisch

Aufgrund des Starkhagels vom 15. August 2016 war das Rebholz stark geschädigt und der Rebschnitt wurde schon zur heiklen, zeitintensiven Angelegenheit. Eine weitere angespannte Situation ergab sich durch die erneute Spätfrostgefahr, die letztendlich aber im Jahr 2017 keinen Schaden anrichtete und wir somit zumindest davon verschont blieben. Der restliche Jahresverlauf war wetterbedingt gesehen sehr zufriedenstellend. Anfangs dachten wir zwar, dass die langen trockenen Perioden nicht optimal sein würden doch schlussendlich hatten diese, erstaunlicherweise keine konkreten Auswirkungen und wir konnten super Trauben in fantastischen Qualitäten ernten. Der Wehrmutstropfen dabei: Leider konnten wir jedoch mengenmäßig aufgrund der Folgeschäden des vorjährigen Hagels nur rund zwei Drittel einer Normalernte einbringen.

 

K+K Kirnbauer, Markus Kirnbauer, Deutschkreutz

2017 reiht sich in die Top-Jahrgänge der letzten 20 Jahre ein. Perfekte Niederschlagsverteilung und verwöhnt von der pannonischen Sonne brachte 2017 gesunde vollreife Trauben von außergewöhnlicher Qualität hervor. Die Rotweine des Mittelburgenlandes bestechen durch reife dunkle Beerenaromen, weichen samtig-seidigen Tanninen, endlosem Abgang und unglaublichem Trinkfluss.

 

Weingut Jalits, Mathias Jalits, Badersdorf

2017 ist ein sehr außergewöhnliches Jahr mit einer sehr guten Ernte sowie einer sehr herausragenden Qualität. Die Rotweine zeigen sind sehr komplex, dicht und kräftig. Die Weißweinsorten sind sehr elegant und frisch.

 

Weingut Hans Igler, Clemens Reisner-Igler, Deutschkreutz

Der Sommer war tropisch heiß und unsere Reben haben es geliebt! Viele von uns sind ins Schwitzen gekommen und fand es wahrscheinlich zu heiß – unsere Weinstöcke nicht. Nachts, wenn die Temperaturen dann unter 30°C gesunken sind, haben sie an ihrer Entwicklung gearbeitet und sind fleißig weitergewachsen. Für den Blaufränkisch sind diese Temperaturen z.B. dank des wasserspeicherfähigen Lehmbodens überhaupt kein Problem. Nur sehr junge Reben kommen in Trockenheitsstress, die älteren haben Wurzeln, die 2-3 Meter tief in die Erde ragen.

Begünstigt durch diesen Sommer, der bis weit in den September ging, ausreichend Niederschlag, der dann im August kam, und einen wahrlich goldenen Oktober, konnten wir die Lese früh starten.

Es dauerte ca. 5 Wochen, viel Arbeit und Geduld für den richtigen Lesezeitpunkt, bis wir dank unserer fleißigen Mannschaft alle Trauben handverlesen im Keller hatten.

Der Jahrgang 2017 verspricht schon jetzt, ein ganz großer zu werden!

 

Weingut Scheiblhofer, Erich Scheiblhofer, Andau

Der Jahrgang 2017 wird uns sicher sehr lang in guter Erinnerung bleiben. Kennzeichnend lässt sich sagen, dass der lange und schöne und sehr warme Sommer und Herbst reife Trauben hervorbrachte. 

Ende April ließ uns die eine Spätfrostnacht bei -1Grad Celsius ans Vorjahr erinnern. Diesmal war jedoch nicht die prompte Abkühlung gegeben und so sind gottseidank dieses Jahr keine erheblichen Ausfälle österreichweit zu verzeichnen. Die Blüte verlief bei idealen Temperaturen äußerst gut und somit standen die Anzeichen auf ein gutes Jahr ausgezeichnet. Der heiße und durchaus trockene Sommer sorgte für gutes Wachstum, eine ideale Reifesituation und Zuckereinlagerung. Einer frühen Ernte Anfang September stand nichts im Wege. Pilzkrankheiten waren dieses Jahr kaum ein Problem und so war die Traubenqualität von gesunden Material geprägt. 

Der warme Herbst mit einer kurzen Regenperiode Mitte September sorgte zusätzlich für sehr reife Trauben! Für alle Winzer zeichnete sich ein tolles Jahr bereits früh ab: Hoher Zuckergehalt der reifen Trauben, moderate Säuregehalte sowie reife Tannine und Geschmackstoffe bringen Rotweine, an die man sicherlich lange zurückdenken wird. Balancierte, fruchtbetonte, sortentypische Weißweine sowie kräftige, farbintensive Rotweine mit tollen weichen Tanninen und mit einer harmonischen Säure. 

Der Konsument kann sich also über tolle Weine aus einem Spitzenjahrgang mit durchaus großen Potenzial und Langlebigkeit erwarten! 

 

Weingut Hans Nittnaus, Andreas Nittnaus, Gols

Der Jahrgang 2017 war voller wetterbedingter Herausforderungen wie Spätfrost und Hagel. Glücklicherweise kam es zu einem versöhnlichen Ende durch tolles Wetter in der Reifezeit. Dementsprechend kann man 2017 sicherlich zu den überdurchschnittlich guten Jahrgängen zählen. Die Arbeit mit den Trauben hat uns 2017 wieder richtig viel Freude bereitet. 

 

Weingut Habersack, Karin Habersack, Weiden am See

Der Jahrgang 2017 bringt wunderbar fruchtbetonte, sortentypische Weißweine mit feingliedriger Säure und schöner Struktur hervor. Wettermäßig war das Weinjahr 2017 durch den Spätfrost im April und den trockenen Sommer wieder herausfordernd, doch die Ernte war schließlich sowohl quantitativ als auch qualitativ sehr gut - es warten noch kostbare Rotwein-Schätze im Keller!

 

Weingut Pöckl, Theresa Pöckl, Mönchhof

Er bringt kräftige und dennoch lebendige Weine, mit reifen Tanninen und viel Frucht.

Nach einem heißen und trockenen Sommer, wobei dann letztendlich im August noch genügend Niederschläge kamen, ist der Jahrgang ausgezeichnet.

Aus heutiger Sicht gehört der Jahrgang 2017 zu den besten Jahrgängen überhaupt!

 

Weingut Heinrich, Silvia Heinrich, Deutschkreutz

Spätfrost, heißer gewittriger Sommer, wenig Niederschlag, goldener Herbst

Bilderbuchjahr für den Blaufränkischen trotz extremer Wetterkapriolen. Qualität beim Blaufränkisch vergleichbar mit 2009 und 2015! Ein Jahrgang, den man sich im Blaufränkischland merken sollte!

Die Werte und Lesetage sind (in unserem Weingut) IDENT mit dem Spitzenjahrgang 2009!!!

2017 ist ein Blaufränkischjahr, das war schon bei der Blüte erkennbar, dass Blaufränkisch relativ zeitnah mit Zweigelt blühte. Die Trockenheit war bei uns im Blaufränkischland weniger ein Thema. Die schweren Lehmböden speicherten das Wasser sehr gut. Wir hatten im Sommer keine Infektion in den Weingärten, alles war sehr gesund.Die physiologische Reife beim Blaufränkisch dauerte aber etwas länger als üblich – wir haben eine mehrtägige Erntepause eingelegt, damit sie wirklich vollkommen ausreifen können. Wir ernten alles per Hand und Einzellagen wie den Goldberg in mehreren Erntedurchgängen. Die Trauben waren kleinbeerig und locker und hatten eine dicke Beerenschale - ein Verdienst des heißen Sommers und unserer peniblen Bodenpflege und Laubarbeit.

 

Weingut Salzl, Christoph Salzl, Illmitz

2017 ist ein Bilderbuch-Jahrgang und wird in die Geschichte eingehen! Nach einem spannenden Frühjahr mit kritischen Spätfrosttemperaturen hatten wir einen traumhaft heißen und trockenen Sommer. Die Nächte waren bis auf wenige Tage relativ kühl, wodurch sich die Frucht sehr schön ausprägen konnte.

Ein lang anhaltender Altweibersommer sorgte für hohe physiologische Traubenreife und ermöglichte ein Hinauszögern des Lesezeitpunktes und somit eine späte Ernte. Egal ob Weißwein, Rotwein oder Prädikatswein – die herausragenden Weine aus dem Jahrgang 2017 werden uns lange in Erinnerung bleiben!

 

Weingut JURIS, Herta Stiegelmar, Gols 

Wenn man sich nach der Lese  bei Kolleginnen und Kollegen umgehört hat, so hat man durch die Bank eine gute Stimmung gespürt.

Trotz Frosttage im April konnten wir durch die Erfahrung der Spätfröste im Jahr 2016 dazulernen und schützten unsere Reben durch ein flächendeckendes Räuchern. Gott sei's gedankt, waren die Temperaturen nicht so niedrig wie 2016 und so wurden Schädlinge und Ungeziefer abgetötet und die Rebe blieb fast unbeschädigt . Die Regenmengen waren ausreichend in der Wachstums-Vegetationszeit, somit entwickelten sich starke Triebe und Blattwerk. Die Blüte war äußerst zufriedenstellend und wir durften schon im Juni mit einer ausreichenden Ernte rechnen. Etwas stressig wurde es dann aber doch für manche Reben, die noch nicht so gut verwurzelt waren, da wir im August bis einschließlich der Lese fast keine Niederschläge verzeichnen konnten.

Das Traubenmaterial präsentierte sich gesündest und voller Pracht.  Wir freuen uns, einen so wundervollen Jahrgang im Keller zu haben. Nach Brodeln und Gluckern tritt Ruhe in unsere Keller ein. Der Winter kann kommen. Jeder braucht jetzt ein bisschen Stille, nicht nur der Winzer sondern auch der Jahrgang 2017.

 

Weingut Hans Moser, Hans Moser, St.Goergen

Am Freitag, 21. April 2017 haben wir in St. Georgen durch Räuchern Spätfrostschäden an den bereits ausgetriebenen Reben verhindert. Die Blüte war gut, die Niederschläge gut verteilt, jedoch immer nahe an der kritischen Untergrenze.

Letztendlich konnten wir bei Weiß und Rot gute Mengen und qualitativ sehr gute Weine ausbauen.

 

Weingut Reeh, Hannes Reeh, Andau

Nach einigen bangen Tagen im April durch Spätfrostgefahr folgte eine sehr warme und trockene Vegetationsperiode bis Mitte August. 

Daher starteten wir heuer bereits am 1. September mit der Ernte und nutzten den schönen Herbst, um alle Sorten zum optimalen Erntezeitpunkt in den Keller zu holen. 

Mitte Oktober konnten wir mit vollreifen und kerngesunden Cabernet-Trauben die Lese abschließen. 

Der Jahrgang 2017 ist qualitativ im Vergleich zu den letzten zehn Jahren sicher sehr weit vorne anzusiedeln. Auch mit der Menge können wir sehr zufrieden sein.

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