Wein Burgenland Präsentation in der Wiener Hofburg

Wein Burgenland Geschäftsführer Christian Zechmeister, Agrarlandesrätin Astrid Eisenkopf, burgenländischer Weinbau Präsident Andreas Liegenfeld und Wein Burgenland Obmann Matthias Siess (v.l.)


Das Burgenland bringt Weinfreundschaft

Die große Jahrgangspräsentation des burgenländischen Weins in der Wiener Hofburg ist ein absoluter Höhepunkt des „Weinfrühlings“ in der Bundeshauptstadt. Heuer fiel die Veranstaltung für die mehr als 2.500 weininteressierten Besucherinnen und Besucher besonders erfreulich aus, denn auf den ebenfalls bereits ausgezeichneten Jahrgang 2017 folgt ein hervorragender 2018er, der vor allem mit großen Rotweinen aufwartet.

Die heurige Jahrganspräsentation der burgenländischen Winzer in Wien geriet zu einem echten Weinfest. 147 Winzer aus allen Landesteilen hatten rund 750 Weine mitgebracht und damit alle Facetten des burgenländischen Weinbaus abgedeckt. Doch es war nicht nur die schiere Quantität, die beeindruckte, sondern auch die Atmosphäre dieser Veranstaltung, die einmal mehr zeigte, dass zwischen Wien und dem Burgenland eine ganz spezielle Wein-Freundschaft besteht. Und wie das zwischen Freunden so ist: Man bringt als Gast das Beste mit, was man im Keller hat und die Besucher haben dem entsprechend auch nicht mit Lob und Anerkennung gespart!

 

Auftakt nach Maß für Eisenkopf
Für die neue Agrarlandesrätin des Burgenlandes, Mag.a Astrid Eisenkopf, die erstmals an dieser Leistungsschau des burgenländischen Weines in Wien teilgenommen hat, war es jedenfalls ein Auftakt nach Maß. „Ich bin stolz darauf, dass wir in Wien so großartige Weinqualitäten präsentieren können und freue mich sehr, dass ich in der Landesregierung für diese Vorzeige-Sparte unserer Landwirtschaft verantwortlich bin“, so Eisenkopf in der Eröffnungs-Pressekonferenz. Außerdem unterstrich die Landesrätin die wirtschaftliche Bedeutung des Weinbaus für das Burgenland: „Die gesamte durch Wein hervorgerufene Bruttowertschöpfung lag im Burgenland zuletzt bei mehr als 230 Millionen Euro oder rund 3,4 Prozent der burgenländischen Gesamtwertschöpfung.“

 

Menge schafft Qualität
Ein wichtiger Faktor, wie auch Andreas Liegenfeld, Präsident des Burgenländischen Weinbauverbandes und der Landwirtschaftskammer Burgenland hervorhob. „Der Konsument schaut natürlich und zu Recht immer zuerst auf die Qualität eines Jahrgangs“, so Liegenfeld, „doch für uns als Winzer ist auch die Erntemenge ein wichtiger Faktor. Denn nur, wenn die Betriebe wirtschaftlich gesund sind, können wir investieren und auch einen entsprechend hohen Aufwand im Weingarten und Keller betreiben, der wieder für das Erreichen höchster Qualität notwendig ist.“

 

Qualität schafft Bekanntheit
Eine Qualität, die inzwischen zum bekannten Markenzeichen des Burgenlandes geworden ist, wie auch Christian Zechmeister, Geschäftsführer der Wein Burgenland, hervorhebt, in dem er auf die Ergebnisse einer jüngst von der ÖWM (Österreich Wein Marketing) in Auftrag gegebenen Studie über die Bekanntheit der heimischen Weinbauregionen verweist: „Sowohl bei der gestützten (mit vorgegebenen Wahlmöglichkeiten) als auch bei der ungestützten 

Befragung wurde das Burgenland als bekannteste Weinbauregion Österreichs genannt“, zeigte sich Zechmeister erfreut und ergänzte: „Das bestätigt uns, dass wir sowohl was die Entwicklung der Weinqualität als auch was die Kommunikation angeht in den vergangenen Jahren gute Arbeit geleistet haben“. 

 

Der Vorzeige-Jahrgang 2018
Pure Freude ist der Weinjahrgang 2018 für Matthias Siess, den Obmann der Wein Burgenland: „Bei einer deutlich über dem Durchschnitt liegenden Erntemenge und den Wein-Qualitäten, die wir erzielen konnten, kann man einfach nur sehr zufrieden sein“, erklärte Siess, der das Jahr kurz Revue passieren ließ. „Nach einem warmen Frühjahr samt früher Blüte startete die Ernte bereits Anfang August – so früh wie nie zuvor. Im Verlauf hielt das schöne Wetter fast durchgehend an, sodass wir absolut vollreife und gesunde Trauben ernten konnten. Dabei präsentieren sich die Weißweine aromatisch und mit einer reifen, angenehmen Säure und die roten dicht und stoffig mit wunderbar eingebundenem Gerbstoff. Für uns ein geradezu perfektes Rotweinjahr – das schließlich in kleinen Mengen auch noch exzellente Hochprädikatsweine von der Trockenbeerenauslese über den Ruster Ausbruch bis zum Eiswein gebracht hat“. 

 

 

Verfasser: merkenswert | Klaus Egle | Werbung & PR | Gumpendorferstraße 15/10, 1060 Wien

Inhalt teilen: