Die Rotweine des Burgenlandes

J. Lukan, Rote Trauben

Beim Rotwein ist der Blaufränkisch die wichtigste Rebsorte des Burgenlandes. Urkundlich schon vor 1200 Jahren erstmals erwähnt, überzeugt die Rebsorte heute durch komplexe und dunkelbeerige Rotweine. Die kernige und intensive Struktur sowie das konzentrierte Fruchtspiel garantieren das sensationelle Entwicklungspotenzial der Rebsorte. Die Rebsorte deckt stilistisch ein breites Spektrum ab. Vom „klassisch“ ausgebauten, fruchtbetonten Rotwein  bis hin zum „Reserve“ oder „Lagen- bzw. Rieden“ Wein mit enormer Aromatiefe und Terroirnoten. Die regionale Vielfalt und die feinen Unterschiede zwischen den Weinen aus Gols, Rust, Pöttelsdorf, Horitschon, Neckenmarkt, Deutschkreutz, Lutzmannsburg, Eisenberg und Deutsch Schützen dokumentieren die Individualität dieser burgenländischen Rebsorte.

Den Zweigelt findet man im Burgenland auf rund 2700 Hektar. Die Rebsorte brilliert durch die intensive Kirsch- und Weichselfrucht. Die verführerische Textur und die samtigen Tannine unterstreichen den Fruchtcharme der Rebsorte. Die Weine rund um den Neusiedlersee sind als „klassische“ fruchtgeprägte Weine früher antrinkbar als der Blaufränkisch. Auch St. Laurent und Pinot Noir reifen im Burgenland zu herausragenden Qualitäten.

Durch die großartige Entwicklung des burgenländischen Rotweins haben sich in Österreich auch die Cuvées etabliert. Das Beste zu vereinen ist die hohe Kunst des Winzers. Durch die Kombination zweier oder mehrerer Weine kreiert der Winzer ein komplexeres Bukett und versucht die Harmonie und Balance am Gaumen zu verfeinern. Die Mehrheit der burgenländischen Cuvées wird von Zweigelt und/oder Blaufränkisch geprägt. Kompositionen mit geringen Anteilen von St. Laurent, Pinot Noir, Merlot, Cabernet Sauvignon oder Syrah liefern einzigartige und unvergleichliche Weine.

Informationen zu Rotweinrebsorten

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