Rosalia

Herbstblick auf Rosalia
Windrad und Weingarten Sigless

Südlich an das Gebiet Leithaberg schließt die Großlage “Rosalia” mit dem Hauptort Pöttelsdorf an, deren schwerere Böden einen kräftigen Blaufränkischtyp ähnlich dem Mittelburgenland hervorbringen. Die sanfte Hügellandschaft der Region Rosalia eignet sich vorzüglich für den Weinbau. Die Gründe dafür sind das pannonische Klima und die fruchtbaren Braunerdeböden mit Lößuntergrund.

Das Rosaliengebirge ist ein Ausläufer der Alpen an der niederösterreichisch-burgenländischen Landesgrenze. Zwischen den sanften Hügeln fließt die Wulka in den Neusiedlersee. Die Großlage Rosalia liegt am Osthang des Rosaliengebirges, umfasst den politischen Bezirk Mattersburg und ist bekannt für die Burg Forchtenstein, die Festivals in Wiesen, den Kurort Bad Sauerbrunn. Auch die Nähe zur Landeshauptstadt Eisenstadt und zum Neusiedlersee machen sie zu einem beliebten Ausflugsziel.
Durch große, landwirtschaftlich genutzte Flächen hat sie sich viel von ihrer Beschaulichkeit und Natürlichkeit bewahrt, weite Teile sind daher auch als Naturpark ausgewiesen. Die Erdbeere, der Wein, die Edelkastanie und all die anderen Obstsorten haben diesem Landstrich den Beinamen "Süße Region" verliehen.

Und schon die Kelten erkannten vor mehr als 2500 Jahren, dass sich dieses Terroir vorzüglich für den Weinbau eignet. Heute umfasst die Region Rosalia 450 ha Weinberge im Ertrag, die Hauptsorte ist mit 60 Prozent der Blaufränkisch, gefolgt vom Zweigelt. Merlot, Cabernet Sauvignon, Pinot Noir und weitere Sorten ergänzen die Liste der angebauten Rotweine. An Weißweinen findet man vor allem Grüner Veltliner und Weißburgunder.

Vinum Rosalia

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